Der Forggensee

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Der Forggensee ist ein künstlicher See im Allgäu. Flächenmäßig ist er der größte Stausee Deutschlands. Bild 1 zeigt den See im Frühjahr 2014, als der See wegen Reparaturarbeiten am Staudamm wesentlich weiter abgelassen wurde als sonst im Winter.

Zu sehen ist ein Wasserrest, der schneebezuckerte Säuling und das Schloss Neuschwanstein am Fuß des Tegelbergs. Die Kirche am Seeufer gehört zu dem Ort Waltenhofen. Auf Bild 2 fließt der Lech am Grund des Forggensees. Normalerweise ist der Fluss nicht zu sehen.

Der Seegrund ist teils lehmig, (siehe Bild 3) oder besteht aus Kies. Die Baumstümpfe in Bild 4 liegen normalerweise unter Wasser. Sie sind mit einer kalkigen Schicht überzogen.

Die Baumstümpfe in Bild 1 bilden eine Linie.  Dort befand sich eine die alte Römerstraße Via Claudia Augusta. Sie verband schon zur Römerzeit Trient mit Augsburg.

Bild 5 zeigt die erstmals seit dem Bau des Sees wieder sichtbare  Tiefentalbrücke. Über diese verlief die ehemalige Bundesstraße von Marktoberdorf nach Füssen.

Wesentlich tiefer als bei Füssen ist das Wasser im nördlichen Teil des Forggensees (Bild 6). Die Ufer sind steiler, denn hier durchbrach der Lech einst die Illasbergschlucht, eine Flyschschwelle aus weichem Sandstein, wie sie in und nördlich der Allgäuer Alpen verläuft, gut zu sehen auf Bild 7, ein Foto aus dem Herbst 2015.

Bild 8 zeigt das Kraftwerk mit dem grasbewachsenen Staudamm dahinter. Das Kraftwerk wurde Anfang der 1950er-Jahre gebaut, eine Zeit, in der viele Stauseen entstanden. Der See dient der Wasserregulierung nach der Schneeschmelze oder bei Hochwasser und der Stromerzeugung.

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